Mediation

Was passiert in einer Mediation?

Mediation ist ein Verfahren der Konfliktmoderation, das zunehmend auch im Arbeitszusammenhang angewendet wird.
Mit der Methode der Mediation werden Konflikte zwischen Parteien aufgearbeitet ohne Schlichtung oder Gerichtsbeschluss. D.h. die Parteien werden befähigt, den Konflikt mit den eigenen und den Augen des Konfliktpartners wahrzunehmen, anzuerkennen was ist und sich der Zukunft - lösungsorientiert - zuzuwenden.
Diese Methode macht es möglich aus der Spirale von Gesichtsverlust und Gegenwehr auszusteigen, wieder zusammenzuarbeiten, und sie spart Kosten.

Eine Mediation verläuft in 5 Phasen.
Phase 1: Vorgespräch und Einleitung, Regeln festlegen, das Mediationsdreieck
Phase 2: Beide Standpunkte anhören und verstehen, Allparteilichkeit
Phase 3: Standpunkte klären und persönliche Bedeutung finden, Gefühlsinhalt und Sachinhalt
Phase 4: Von der Vergangenheit in die Zukunft
Phase 5: Wiedergutmachung und Versöhnung. Abschluss

Der Mediator, die Mediatorin unterstützt beide Seiten in den o.g. Prozess einzusteigen und ihn zu durchlaufen.
Die Haltung der Mediatorin ist allparteilich, das heißt, das sie beide Seiten gleichen Raum und gleiche Unterstützung gewährt, beide Seiten mit dem für sie berechtigten Anliegen sieht.

Dauer einer Mediation
Abhängig davon wie schnell die beteiligten Parteien sich auf den Prozess einlassen können, kann eine Mediation 3 bis 10 oder 15 Sitzungen betragen.

Zielgruppen für dieses Angebot sind
Personalverantwortliche, Führungskräfte, Gleichstellungsbeauftragte, Personalrat und Betriebsrat, ggfs. auch interessierte Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen

Weitere Angebote

Seminare

Mediation kennenlernen, als Führungskraft und für alle Interessierten Hintergrundwissen und Handwerkszeug lernen.

 Konflikttraining

Lösungen finden statt gegeneinander kämpfen - das ist das Prinzip von Mediation...

 Beratung bei Konflikten

Auch in der Einzelberatung können Sie lernen mit Konflikten konstruktiver und entlastend umzugehen


 

Maike Rolf

Maike Rolf

ist Mediatorin, Friedens- und Konfliktforscherin und systemischer Coach.

Sie führt Mediationen mit zwei oder mehr Konfliktparteien in privaten, ehrenamtlichen oder beruflichen Kontexten durch, ebenso wie Konfliktberatungen und -Trainings.

Sie ist zudem tätig als Konfliktmanagerin im öffentlichen Raum und bietet auf kommunaler Ebene Konfliktanalysen und -Moderation an.

Schwerpunkte in ihrer Arbeit sind machtkritische Ansätze und interkulturelle Kommunikation.

 

Ihre Studien in Magdeburg, Nizza und Regensburg hat sie mit einem interkulturellen Bachelor und einem Master of Arts in Friedens- und Konfliktforschung abgeschlossen. Parallel absolvierte sie eine Ausbildung zur Mediatorin bei den Vereinen Praktisches Lernen Interkulturelle Begegnung e.V. und Reseau Européen pour la Gestion de Conflits und eine Weiterbildung zum systemischen Coach beim Institut für Bildungscoaching.

Maike Rolf verfügt durch ihre Auslandsaufenthalte und wissenschaftliche Arbeit über fundierte interkulturelle Erfahrungen. Als Konfliktmanagerin im öffentlichen Raum ist sie vermittelnd im Gespräch mit und zwischen den unterschiedlichsten Menschen. Sie führt gemeinsam mit Kolleg*innen deutsch-französische Mediationsausbildungen durch und leitet Konflikttrainings.

 

Sie erreichen sie mit dem Kontaktformular und direkt unter maike.rolf[@]posteo.de